Guillotine
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Guillotine auch Fallbeil genannt,historische Enthauptungsvorrichtung zur Vollstreckung der Todesstrafe, benannt nach ihrem Erfinder Joseph-Ignace Guillotin ( 1738-1814 ) einem französischen Arzt.
Der Sinn seiner Erfindung bestand eigentlich
darin, den Delinquenten einen schnellen und "
humanen" Tod zu ermöglichen, nachdem die bis dahin
gebräuchlichen Hinrichtungsmethoden mittels
Scharfrichterbeil oder Galgen oft genug dazu
führten, dass die Verurteilten besonders qualvoll
starben. Dessen ungeachtet wurde die
perfekt-perfide Tötungsmaschine schon bald zu
einem Symbol der Schreckensherrschaft der
Französischen Revolution, während deren Verlauf
sie eingeführt und sogleich exzessiv benutzt
wurde.
Technisch bestand die Guillotine aus einem Gerüst mit zwei aufrechten Pfosten und einem oberen Querbalken, zwischen denen in einer Art Führungschiene die scharfe, an der Unterseite abgeschrägte Schneide von einem Seil in der Schwebe gehalten wurde. Auf einer Pritsche lag bäuchlings der Verurteilte mit dem Hals in einer prangerähnlichen Vorrichtung. Das aus seiner Verankerung gelöste Seil ließ die Schneide mit großer Geschwindigkeit in das Genick des Opfers fahren und dessen Kopf vom Rumpf trennen. |
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