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Wer waren eigentlich     die   Jakobiner?

Die Jakobiner waren während der französischen Revolution einer der radikalsten politischen Klubs.
Die Keimzelle der
Jakobiner war die 1789 gegründete Gesellschaft der Verfassungsfreunde. Ein Jahr später, im Februar 1790 wurde das Statut des Jakobinerklubs verkündet.
Der Name Jakobinerklub leitet sich davon ab, dass sie sich am ehemaligen Dominikanerkloster Saint-Jacques versammelten.
Abgeleitet von Saint-Jacques entstand der Name
Jakobiner.

Politisch bezeichnet der Begriff diejenigen Anhänger der Revolution, die sich zu den Idealen von
Freiheit, Gleichheit und  Brüderlichkeit bekannten.
(" In Konstanz entstanden die Jakobiner von 1970 als ein Zusammenschluß Fasnachtsbegeisterter Bürger,die für die Ideale der Französischen Revolution einstehen.") Vive La France........!

 Weiter zur Geschichte:

Das wohl bekannteste Mitglied war Maximilien de Robespierre, welcher später auch die Führung des Klubs übernahm. Zudem  bildeten Carnot, Saint-Just, Hernault de Sechelles, Saint-Andre`, Barere, Lindet, Collot d`Herbois, Billaud-Varnenne und die Brüder Prieur (welche erst später dazustiessen) die elf Montagnards.
Ausserdem waren Mirabeau und Marat Mitglieder des Klubs. Letzterer war der Vorgänger Robespierres als Führer der
Jakobiner und einer der radikalsten Interessensvertreter der   Sansculotten .

Er wurde jedoch 1793 von   Charlotte de Corday d`Armont im Bad ermordet,weil er erklärt hatte, bis zur Befestigung der Republik müßten noch 200.000 Menschen hingerichtet werden.
Der Begriff  Montagnards (= Bergpartei ) stammt daher, dass
die Jakobiner in der Nationalversammlung auf den Plätzen in den oberen Reihen saßen, im Gegensatz zu den Mitgliedern der tiefersitzenden Plaine (= Ebene ). Später jedoch spalteten sich die Jakobiner wegen ihrer zunehmenden Radikalität von diesen Montagnards ab.

Dem Klub gehörten nur etwa 3.000 Mitglieder an, jedoch hatte er in ganz Frankreich grossen Einfluss auf über 1.200 mit ihnen verbundene Gesellschaften. Durch diese Gesellschaften, eine straffe Organisation und das geschickte Auftreten ihrer Anführer in der Öffentlichkeit wurden die Jakobiner relativ schnell zu einer starken politischen Macht in Frankreich.
Zu Beginn befürwortete der Klub noch die konstitutionelle Monarchie, aber nach dem Fluchtversuch Ludwigs XVI im Jahre 1791 wandten sich
die Jakobiner gegen jede Form der Monarchie. Im Nationalkonvent der französischen Abgeordnetenversammlung zwischen 1792 und 1795 erreichten die Jakobiner den Höhepunkt ihrer Macht. Ohne ihre Zustimmung konnte der Nationalkonvent keine wichtige Entscheidung fällen.
Sie beherrschten den mächtigen Wohlfahrtsausschuss und organisierten die Schreckensherrschaft, die jede Opposition mit Gewalt unterdrückte.
Die Jakobiner forderten das Todesurteil für den König, verdrängten die gemäßigteren Girondisten und ließen Tausende ihrer Gegner durch die   Guillotine hinrichten.
Nach dem Sturz Robespierres wurde der Klub am 11.November 1794 durch den Nationalkonvent aufgelöst. Außerhalb Frankreichs bezeichnete man die Anhänger der Französischen Revolution und der Demokratie als
Jakobiner.
                                                                                        

 

                                                                                         

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